2. Januar - Mhamid, Erg Chegaga

Inzwischen  bin ich in einer anderen Ecke der Sahara gelandet, in Mhamid. Dort heißt die örtliche Sandwüste Erg Chegaga. Von dort geht es nur noch ohne Strassen durch die Wüste, bis nach Algerien, Mali, Mauretanien. Alle Marokkaner bekommen die Panik, wenn ich sage, dasss ich mit meinem Auto zum Erg Chegaga will  :)
Apropoos Auto. Obwohl ich in den lezten beiden Tagen eigentlich gefühlt total relaxed in einem einsamen Berberzelt gelebt und gechillt  habe, war mein Auto seit dem letzten Blogeintrag schon zwei mal in der Werkstatt :)  Einmal in Erfourd und dann wider in Zagora. Beide Male total einfach dazugekommen, beide Male sehr schnell erledigt, und beide Male echt günstig.
Dann gab es noch ein Ticket wegen Geschwindigkeitsübertretung von 30 Euro  ;)
Ich war inzwischen auch bei den Bebern, ich hab mit sehr freundlichen Nomaden einen Tee getrunken und ich hab mir eine heftige Mineralienmiene angeschaut. Echt der Hammer alles. Bilder kommen später, weil ich zur Zeit nur über Handyhotspot von Ahmed meinem Host hier in Mhamid , im Internet bin.

Durch die Sahara, Variante Steinwüste

Berber bei den Kristallmienen. Das absolut ungesicherte Loch hat ein Durchmesser von 4 Meter und ist etwa 70 Meter tief. Unten pickeln vier Mann und der oben bedient den dieselbetriebenen Kran.

Von den Löchern gibt es nebenan noch mehr, und größer und einer davon ist mit einem reingefallenen LKW (so ein richtig großer LKW...)

Blick über die Mienenlandschaft

Dann Halt bei den Nomaden, das Ding hier ist ein Ziegenfell um darin das Wasser küh zul halten.

und dann bei der netten Nomadin, wir haben lecker Minz-Tee getrunken und Dattelmus gegessen.

Apropos Tee, das hier war an einer Tankstelle, dort gab es den größten Teewürfel den ich je gesehen habe. Halb so groß wie eine Zigarettenschachtel.

Und nu die große Sanddüne von Erg Chibbli, ich bin hochgelaufen...
und später dann auch nochmals  hochgefahren worden (wusste ich auch erst hinterher)

und noch ein Bild, keine Ahnung was das war ;)

Das zweite mal in der Werkstatt. Diesesmal das Problem mit dem Dieselfilter, der ständig Luft zog und ich immer entlüften musste. Durch minutenlanges Orgeln. Hat mit Ersatzzeil 25 Euro gekostet. Und mir wirde ein Werkstattsticker aufs Auto geklebt :)

Mein Frühstückstisch (ist nicht mehr so ganz drauf), bei Erg Chegagga, dem anderen Erg der Sahara. Im Dörfchen Mhamid. Dazwischen war die Fahrt über den Anti-Atlas

Kommentare

  1. Bin schon gespannt auf die Fotos! Hört sich alles sehr spannend an.
    Keep care
    Margit

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