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10. Januar - zurück in Hamburg

und wieder über 1100km durchgebolzt, bis nach Hamburg. Keine Vorkomnisse, außer das mir in Gladbeck sämtliche Rücklichter ausgefallen sínd. Also runter von  der Autobahn. Ich hatte dann echt Mühe im Stockdunkeln, die festkorridierten Lämpchen aus den Fassungen zu bekommen. Ging dann aber doch und nu ist die Reise vorbei :)

9. Januar - Orelans

Los um 8, angekommen um 22 Uhr. Fast 1200 km. Das Wetter ist europäisch geworden. Morgen stundenlang sehr dicht Nebel, dann schön und am Abend und in der Nacht hat es geregnet, öfters mal sehr stark geregnet. In Salamanka habe wegen kaum geschlafen, so dass ich öfters lange Pausen machen musste. Heute stehen nochmal weit über 1000km an. Ich bin am übelegen ob ich irgendwo dazwischen noch übernachten soll. Aber ich glaube nicht. Gesehen habe ich heute gar nichts. Außer die Strasse und andere Autos. Malochertag.

8. Januar - Salamanka, nach Grenzerfahrungen

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Tetouan, Bild ist leider nicht von mir. Gestern bin ich bis nach Tetouan gekommen, bei der Einfahrt dorthin war ein sagenhafter Blick auf diese weiße Stadt am Berghang. Leider ist mein Bild nichts geworden, dass ich gemacht habe, deshalb nun ein geklautetes aus dem Internet. Die echte hellweiße Stadt ist aber viel, viele größer am Berghang. Vorher wollte ich noch Chefchauen an chefschauen. Dort war aber die Superhektik. In diesem kleinen Bergstädtchen, mit den schmalen Strassen, keine Parkplätze (und die freien werden vom freischaffenden Partwärtern verkauft), dafür viele aufgerete Marokkaner die einem unbedingt was andrehen wollen (Kif! Kif, good smoke!), die Polizei die dann sofort aus 20m angaloppiert. Der Rest ist dann voller Spanier, die immer mehr mit sich selbst beschäftigt sind. Ich hab dann einfach außerhalb von Chefchauen ein Nickerchen gemacht :) Schlumpfhausen?, nein es ist Chefchauen. Bild ist auch aus dem Internet geklaut. Ich bin extra superfrüh los, dam...

7. Januar - Tétouan

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und so geht es langsam aber sicher wieder Richtung Europa. Heute bin ich auf dem Planeten Tétouan gelandet, der ist schon wie Mos Eisley ganz nahe an Ceuta, der spanischen Exklave in Marokko, von der ich dann die Fähre zurücknehme. Mir graut es schon ein bisschen vor der Warteschlange vor dem Zoll. Falls ich da Pech habe, ist die Fähre nämlich weg, wenn ich dann  da endlich durch  komme. Heute habe ich mich auch massiv mit Obst eingedeckt, an einer Plantage hier wurde an der Strasse Orangen verkauft. Ich hab gleich eine ganze Obst-Holz-Kiste genommen, für  umgerechnet ca. 7 Euro. Wobei der Verkäufer die Kiste leider nicht mit rausgerückt hat, dafür hat er mir eine blaue Ikeatasche angeboten, hab ich natürlich auch genommen :) Mein schönes Riad in Meknes Dieser lustige alte Marokaner hat mich eine Weile begleitet, er hat mich auch bei der Preisgestaltung beim Orangenkauf beraten :) Heute morgen, beim Losfahren bei Meknes, war es wieder eisekalt. Der Motor...

6. Januar - Meknes ist ganz große Klasse

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Meknes ist super. Eigentlich ganz ähnlich wie Marrakesch, nur in gut. Die Leute hier sind viel entspannter, freundlicher und nicht wie irre dem Geld hinterher. Die Medina ist schöner, irgendwie echter und nicht so aufgehübscht. Es gibt ungefähr 1000 Mal weniger Touristen. Und es gibt einen Platz, der alles hat, was der Jamal el Fnaa auch hat, ein bisschen kleiner, und viel, viel angenehmer. Das ist er, der große Platz von Meknes. Noch ganz am morgen, und so nicht viel los. Alle bauen ihre Stände auf, auch in den Souks. Eine sehr angenehme Stimmung. Und so sieht ein ordenticher, typisch marokkanischer Minztee aus Und einer von zwei Schlangenbeschwörer in der Frühschicht. Das ist aber echt elend zuzuschauen. In der Kinderabteilung,warum nicht mal eine Uniform... Der große Platz liegt direkt über der Strasse zu diesem, sehr bekannte, sehr altem Stadtor von Meknes, Bab Mansour. Es gab ein kleines Museum von Meknes, intere...

5. Januar - Meknes und alte Bilder

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Es geht eindeutig Richtung Norden. Es ist eiskalt in den Bergen und auch in Meknes. Einer uralten marrokanischen Stadt mit einer ebenso uralten Medina. Die werde ich mir heute vornehmen. Auf der Fahrt hierher habe ich alle naselang Anhalter mitgenommen, meistens waren es diesesmal ältere Männer und auch ein paar Frauen die offensichtlich auf den Markt wollten um dort was zu verkaufen.  "Salaam Aleikum" So sieht ein typischer Beifahrersitz in Marokko aus, eine Schachtel Datteln, eine Tüte Mandarinen, marrokanisches Geld in Dirham, Reisepass Ein älterer Marrokaner hat mir, dafür dass ich ihn mitgenommen habe, drei handvoll mit seltsamen "Nüssen"?  gegeben. Salaam Aleikum. Aber keine Ahnung was das für Dinger sind. Das kleine Mädchen wollte gar nicht mitfahren, sondern hat einfach die Autos angehalten um zu betteln. Die kleine Schwester und die Mutter kamen gleich hinterher. Fahrt durch das Hochplateau des Atlas und weiter im Atlas seh...

4. Januar - und weiter in Marrakesch

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Eigentlich wollte ich in das ehemalige Haus von Yves Saint Loren. Das ist inzwischen ein schönes Museum mit einem wirklich außergewöhnlichen Garten. Ich also hingelatscht. Dort war aber dann eine riesen Warteschlange davor. Ne, also dann leider nicht. Planänderung, gleich in die Medina von Marrakesch. Dort bin ich gelaufen bis mir die Füße gebrannt haben. Abends natürlich den Jamal el Fna, der Platz der Gehenkten. DER Platz in Marokko. Dort gibt es Schlangenbeschwörer (mit Kobras, die keine Giftzähne mehr haben und nur  noch benommen rumtaumeln),  massenhaft Trommler, Musiker, Geschichtenerzähler und und und... Ein paar Jungs hatten ein dutzen Virtuell-Reality-Brillen dabei gehabt und  haben damit ihr Business auf dem Platz gemacht :) Geizig wie ich bin, bin ich mit dem Bus gefahren (für 40Cent) weil der Taxifahrer 10 Euro wollte :) Busfahren in Marrakesch ist echt der Knaller. Nix für Zartbeseitete. Ich hatte keine Ahnung welche Linie, wo einsteigen, wo aussteigen....

3. Januar - Marrakesch

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Nach 5 Tagen ungeduscht im Atlas und der superruhigenSahara bin ich nun in Marrakesch angekommen.  Das im Dunkeln und zur superhektischen Hauptverkehrszeit. Einen gößereren mentaler Sprung ist so gar nicht mehr möglich. Meine Güte. was für eine Superhektik. Heute früh war es bei meiner Abfahrt von der Sahara nur noch 1 Grad kalt, woah! und es gab keine Heizung und auch kein warmes Wasser... Gestern sind Ahmed und ich, mit seinem 4x4 Jeep zum Erg Chigagga gefahren. Dort bin ich wieder die größen Dünen hoch und anschließend haben wir am Fuß der großen Dünen bei und mit einem alten Nomaden eine lecker Tajine gegessen. Das war auch sehr schön. Leider ist mir mein Fotoapparat bei dieser Aktion vestorben. Vermutlich Sandinfarkt im Objektivgetriebe. Deshalb gibt es davon keine Bilder mehr. Rustikales Tee-Stövchen in meinem Schlaf und Wohnzimmer Zum Abschied von Mhamid/Sahara, gab es eine echt leckere Dattelsuppe und mit exakt Eins Grad ging es heute früh los, Richtung Marr...

2. Januar - Mhamid, Erg Chegaga

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Inzwischen  bin ich in einer anderen Ecke der Sahara gelandet, in Mhamid. Dort heißt die örtliche Sandwüste Erg Chegaga. Von dort geht es nur noch ohne Strassen durch die Wüste, bis nach Algerien, Mali, Mauretanien. Alle Marokkaner bekommen die Panik, wenn ich sage, dasss ich mit meinem Auto zum Erg Chegaga will  :) Apropoos Auto. Obwohl ich in den lezten beiden Tagen eigentlich gefühlt total relaxed in einem einsamen Berberzelt gelebt und gechillt  habe, war mein Auto seit dem letzten Blogeintrag schon zwei mal in der Werkstatt :)  Einmal in Erfourd und dann wider in Zagora. Beide Male total einfach dazugekommen, beide Male sehr schnell erledigt, und beide Male echt günstig. Dann gab es noch ein Ticket wegen Geschwindigkeitsübertretung von 30 Euro  ;) Ich war inzwischen auch bei den Bebern, ich hab mit sehr freundlichen Nomaden einen Tee getrunken und ich hab mir eine heftige Mineralienmiene angeschaut. Echt der Hammer alles. Bilder kommen später, weil ich z...